Das Element Aluminium
Zwischen den Jahr 1808 und 1889 wurde das chemische Element Aluminium entdeckt und gemäß verschiedenen verbesserten Verfahren entsprechend dieses Prinzips großtechnisch hergestellt. Das silberweiße, weiche Leichtmetall ist sehr gut dehn- und verformbar. Aluminium lässt sich zu dünnem Blech und glatter Folie walzen und zu dünnem Draht ziehen. Darüber hinaus besitzt Aluminium noch viele weitere Eigenschaften, die beispielsweise die außergewöhnlich gute Leitfähigkeit der Elektrizität, eine vorteilhafte Temperatur des Schmelzpunktes, oder die ebenfalls herausragende Leitfähigkeit an Wärme.
Alle diese vorteilhaften Eigenschaften sind eine Garantie für ein Produkt, welches diese positiven Kennzeichen in der Herstellung und Handhabung auf sich vereint.
Normen und Vorgaben für ein Fußballtor
Der Deutsche Fußballbund (DFB) und der Weltfußballverband (FIFA) haben bestimmte Normen und Vorschriften vergeben, wie ein Fußballtor beschaffen sein muss bzw. welche Größen und Eigenschaften ein offiziell eingesetztes Fußballtor erfüllen muss. Auch müssen die deutschen und europäischen Industrienormen (DIN und DIN EN) erfüllt werden. Beispielsweise die Vorgaben, die ein Umkippen eines solchen Tores verhindern sollen (DIN 7900 bzw. DIN EN 748). Hersteller, die auf Qualität und Sicherheit achten und dabei auf ein zusätzliches Qualitäts- und Empfehlungsmerkmal Wert legen, unterziehen ihre Produkte der freiwilligen sogenannten GS-Prüfung (GS für „geprüfte Sicherheit“). Bei dieser Sicherheitsprüfung müssen die Produkte den hohen Anforderungen des Geräte- und Produktsicherheitsgesetzes (GPSG) entsprechen.
Standfestigkeit und Stabilität
Hierbei muss ein Fußballtor eine besonders erforderliche Standfestigkeit aufweisen, in der Lattenmitte muss eine Zuglast von 1100 Newton ausgehalten werden. Damit ein freistehendes, mobiles Tor diese Bedingungen erfüllt, muss eine Bodenverankerung mit einer Antikipp-Vorrichtung und eine Bodenrahmung-Ausladung auch entsprechend DIN-Normen eingesetzt werden. Dank dieser Vorrichtung bleiben AluFußballtore weiterhin mobil und können an beliebige Stellen umgesetzt und verstellt werden.
Die Verarbeitung der Fußballtore aus Aluminium
Alu-Fußballtore aus allgemein guter bis sehr guter Qualität sind vollverschweißt. Damit sind diese Alu-Tore allen üblichen der Nutzung entsprechenden Belastungen und Beanspruchungen gewachsen. Die Netzbügel sind aus äußerst stabilem Alu-Rundrohr angefertigt und die Tore selber verfügen über eine Tortiefe von zwei Meter, wodurch sich ein zusätzlicher sicherer Stand für das Tor ergibt. Diese Standfestigkeit und Stabilität ergibt sich auch durch eine vielfache Innenversteifung und einer passgenauen Verarbeitung. Dadurch sind die Alufußballtore länger haltbar und verfügen so über eine Erfüllung härtester Anforderungen.
Die Netzbeschaffenheit
Die Befestigung der Netze erfolgt über eine integrale Vorrichtung. Daraus ergeben sich für die Tornetze entscheidende Vorteile: a) es ist eine optimale Befestigung der Netze ohne Netzhaken möglich, b) die Netze können dadurch zügig, schnell und leicht ein- und ausgehängt werden, c) die Netzhaken müssen nicht eingedreht oder eingeschoben werden, d) die Netzhaken können dadurch nicht abbrechen bzw. können diese dadurch auch nicht verloren gehen, e) die Abstände jener Punkte, in denen die Netze eingehängt werden, sind durchgängig immer im gleich, f) somit behält das Netz stets einen immer gleichmäßigen und festen Sitz, g) ferner verbürgt sich der Hersteller, dass das Netz nicht einfach so herausrutschen kann, h) trotz aller festen und robusten Verarbeitung, behalten Netz und Tor vom äußeren Eindruck her eine außergewöhnliche Attraktivität. Indem die Netze schonend behandelt werden, ist eine längere Nutzungsdauer der Netze gegeben. Gleichzeitig sind diese bestmöglich gesichert, allein durch Schüsse mit dem Ball kann ein solches Netz nicht aus der festen Vorrichtung nicht gerissen werden.